Beckmann & Brehm

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    Provita


    Haarmehl

    Organischer N-Dünger 14

    • Sehr verträglich
    • wirkt optimal vergrämend auf Wildschweine, Hasen, Kaninchen und Rehe
    • Aufwandmenge: ca. 80 g/m²

     

     

     

     

     

     

    PACKUNGSGRÖSSE

    25 kg
    Art.-Nr.: 14.305

    1.000 kg
    Art.-Nr.: 14.305BB

     


    PRODUKTBESCHREIBUNG

    Zulässig für den kontrollierten biologischen Anbau nach EG-Öko-Verordnung 834/2007.

    Leicht umsetzbar
    Die Wirkung setzt je nach Witterung einige Tage bis gut eine Woche nach der Ausbringung ein. Bei Einarbeitung in den Wurzelbereich wird ein kleiner Teil des Stickstoffs energetisch günstig direkt in Form von Aminosäuren aufgenommen.

    Verträglich, humusbildend
    Gut geeignet für die Jungpflanzenanzucht, Säkulturen und empfindliche Kulturen.
    Sauber, ohne Zusätze. Hergestellt aus hygienisierten, staubfein gemahlenen Schweinborsten. Haarmehl besteht also zu 100 % aus Haarprotein, dem Keratin.

    Geruchsintensiv, vergrämend
    Der intensive Geruch verdirbt Kaninchen, Hasen, Haar- und Schwarzwild für ca. 2-3 Wochen den Appetit auf Ihre Kulturpflanzen. Vorteil gegenüber den Haarmehl-Pellets – Haarmehl lässt sich mit dem Gießkannenwasser ausbringen und wirkt somit unabhängiger vom Wetter.


    Anwendung/DOSIERUNG

    Nach der Ausbringung leicht in die obere Bodenschicht einarbeiten. Niederschläge nach der Ausbringung beschleunigen die Wirkung. Je nach Witterung und Bodenfeuchte erste Wirkung nach ca. einer Woche.

    Gemüsebau: Ausbringung mit der Saat, eventuell Nachdüngung.

    Obstbau: 1. Ausbringung Mitte/Ende Januar, 2. Ausbringung Mitte April bis Anfang Mai zur Blüte. Geringe Dosierung zur Aktivierung des Bodenlebens.

    Allgemeine Dosierung: Bei einem Bedarf von 100 kg Stickstoff pro Hektar benötigen Sie gut 700 kg Haarmehl. Empfehlungen der amtlichen Beratung gehen vor.

    Ausbringung am Feld-/Beetrand nur zur Vergrämung:
    Einen 25 kg Sack Haarmehl auf 100-150 m Randstreifen ausstreuen. Bei flächiger Ausbringung z.B. gegen Rehe in Reben-Junganlagen ca. 10 Sack pro Hektar in den Reihen oder knapp je 1 Handvoll um die Pflanze verteilen.
    In den letzten Jahren wurden beim Einsatz von Haarmehl-Pellets als Stickstoffdünger beobachtet, dass an den behandelten Parzellen weniger bzw. kein Wildverbiss ensteht. Haarmehl lässt sich mit dem Gießkannenwasser ausbringen und wirkt somit unabhängiger vom Wetter.  Beim Einsatz als flach eingearbeiteter Dünger ist der Vergrämungseffekt ca. 2-3 Wochen lang zu beobachten, zuletzt durch die zunehmende Umsetzung im Boden nachlassend. Bei aufgestreutem Dünger erhält sich der abschreckende Geruch etwa 3-4 Wochen – wenn nicht zu heftige Niederschläge das Haarmehl in den Boden gewaschen haben. Intensiver und länger anhaltend ist da Eingraben von Eimern mit Haarmehl am Feld- bzw. Beetrand. Das Haarmehl wird dann z.B. durch Niederschläge feucht und stinkt heftig. Damit wurden sogar Hunde von Gemüsefeldern abgehalten, obwohl Sie sonst Haarmehl-Pellets gerne fressen.
    Gute Vergrämungseffekte wurden bei Tauben, Kaninchen, Schwarzwild und Rehen berichtet – zu Feldhasen gab es widersprüchliche Rückmeldungen. Da z. B. Kaninchen einen einmal als ungeeignet erkannten Fraßplatz für längere zeit meiden, hält der Vergrämungseffekt länger vor als der Geruch.
    Wie bei allen biologischen Methoden gibt es viele Faktoren, die Einfluss auf die Ergebnisse haben, wie z.B. der Nahrungsbeschaffungsdruck der Tiere oder heftige Regengüsse, die die Pellets in den Boden einschwemmen.


    ANWENDUNGSZEITRAUM

    1. JAN
    2. FEB
    3. MÄR
    4. APR
    5. MAI
    6. JUN
    7. JUL
    8. AUG
    9. SEP
    10. OKT
    11. NOV
    12. DEZ

    Anwendungsbereich

    ackerbau gemuese jungpflanzen obstbau schule weinbau